ECO unterstützt sauberen Strom für den Amazonas

by FRIDAY Ratgeber Team on Oktober 15, 2018

Reste verwerten, das erinnert an Omas Zeiten... „Wir hatten ja damals nichts“. Die Zeiten haben sich geändert und mit ihnen kamen Überfluss und die Wegwerfgesellschaft. Und doch erlebt das „Reste verwerten“ seit einigen Jahren ein Revival – aus Umwelt- und Klimaschutzgründen. Innovative Ideen gibt es genug: wie Fruchtpapier aus „ausgemustertem“ Obst, das normalerweise einfach entsorgt werden würde. Oder eben Ideen mit Strom. Strom aus dem Holzabfall eines Sägewerks, und zwar so viel, dass 40% des gesamten Strombedarfs einer Kleinstadt damit abgedeckt wird. So geschieht es nämlich derzeit etwa in Itacoatiara, Brasilien. Es ist eines dieser Projekte, die die Welt wieder ein Stück besser machen, und an denen du dich beteiligen kannst.

In Brasilien entlang des Amazonas steht der größte Wald der Welt. Er ist Heimat der letzten indigenen Völker und Heimat von Bäumen, die 700 Jahre alt, 25 Meter hoch und nur mit 10 Mann gemeinsam zu umarmen sind. Viele Menschen hier lieben den Wald – und einige tun noch mehr als das, sie schützen ihn. Wie etwa in der abgelegenen Kleinstadt Itacoatiara mit ihren 80.000 Einwohnern. Denn hier steht ein Sägewerk der Firma Precious Woods, das dafür sorgt, dass bis zu 40% des gesamten Energiebedarfs der Stadt aus Biomasse-Abfällen hergestellt wird. Unterstützt wird das Projekt von myclimate – und wenn du magst, auch von dir.

Biostrom statt 10.000.000l Diesel

Früher wurden die Abfälle einfach auf offenen Abfallbergen entsorgt und produzierten dort über den Zerfallsprozess klimaschädliches Methangas. Heute werden die Abfälle des Sägewerks zu Holzschnitzeln verarbeitet und verbrannt um so Strom zu erzeugen. Insgesamt entstehen pro Jahr so 45.000 Megawattstunden Strom. In Diesel sind das mehr als 10 Millionen Liter. Ein VW Golf könnte mit dieser Menge Diesel 250 Millionen Kilometer weit fahren. Diese enorme Menge kann effektiv eingespart werden.

Biostrom für 40% der Stadt

Die knapp 100.000 Tonnen Holzabfälle stammen aus einer FSC-zertifizierten Sägerei, also aus nachhaltiger Waldwirtschaft – was bedeutet, dass nicht nur der Wald schonend wächst, sondern auch die Tierwelt unangetastet bleibt. Dieses myclimate-Projekt hat aber auch positive Auswirkungen auf die Menschen, die hier leben. Denn durch die neue Art der Stromerzeugung wurden neue Arbeitsplätze in einer abgelegenen Gegend geschaffen. Schau dir doch einfach mal das Video von myclimate dazu an, dann siehst du, wie das vor Ort genau funktioniert.

 

Dein ECO Beitrag kann auch in dieses myclimate-Projekt, das Vorbildfunktion für ähnliche Projekte auf der Welt haben könnte, fließen. Mit deinem ECO Beitrag versucht myclimate den Durchschnittsausstoß eines Benzinfahrzeugs an einer anderen Stelle wieder einzusparen. Alles CO2, was beim Autofahren entsteht, wrid an anderer Stelle eingespart. So funktioniert das Prinzip der Kompensation. Denn wo auf der Welt CO2 reduziert wird, ist für Klima und Umwelt unerheblich. Hauptsache, es wird weniger.

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FRIDAY Ratgeber Team

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